Schlosshotel Szidónia Röjtökmuzsaj - Blog

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25. März

„Die Geschichte à La Carte”


Das Schlosshotel Szidónia vertretet eine Art Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Alle, die das Schlosshotel Szidónia aufsuchen, können sich hier in einer längst vergangenen Zeit fühlen, aber auch jedes Komfort des modernen Lebens genießen können. Während der folgenden 10 Monaten stellt unser Chef Károly Váradi, die Geschmäcke der vergangenen Epochen von der Biedermeier Zeit bis zu unseren Tagen dar. Wir bieten die Geschichte a’ la carte an. Unser Ziel ist, die Geschmäcke der vergangenen Zeiten wieder zu beleben. Der Genuss vom Essen bedeutet viel mehr als nur die Linderung unseres Hungergefühls. Bleiben wir für einen Moment stehen und beehren wir einander, uns selbst und unsere Speisen. Verkosten Sie diese historische Köstlichkeiten!

März im Szidónia: Die Biedermeier- Zeit 1810-1830
Wegen der wirtschaftlichen Konjunktur nach den napoleonischen Kriegen findet ein Aufschwung im Land statt.
Neben der Aristokratie bildet sich eine bürgerliche Schicht in Ungarn heraus. Diese Familien leben zwischen Biedermeier Möbeln, lesen Gedichte und zum Genuss der modischen Getränke, wie Kaffee, Tee und Schokolade nutzen sie Porzellan-Sets, während sie sich die Musik von Haydn, Mozart oder Beethoven anhören.
In der Küche wird Schweinefleisch bevorzugt und statt Butter und Öl verwendet man Schweineschmalz. Nach den Gewohnheiten von Wien werden immer mehr Süßigkeiten verzehrt. Das erste Kochbuch von István Czifray erscheint.
Anno in Röjtök: in den 1800er Jahren gab es in Röjtök 16 Grundstücke, welche József Ürményi, der Familie Hertelendy, Imre Bene und noch anderen gehörten. Ab 1799 gehörte das Schloss Pál Felsőbüki Nagy II. Später erbte es sein Sohn, József. In dieser Zeit hatte das Schloss ein Stockwerk.
DAS HISTORISCHE MENÜ VON MÄRZ

Hecht Pastete mit Artischocke
Wildente Suppe
Miskulantzia Salat
Zitronen Sorbet
Ferkelfelisch im Nelkenpfeffer Sause
Mandel Torte, heiβe Schokolade

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25. März

Der Rosengarten von Szidonia

vor langer Zeit……………
weit weg……….
an einem entlegenen Ort
liegt in einem wunderschönen Park,ein alter Rosengarten,von dem die Sage erzählt…..
er sei ein geheimnisvoller Ort,dessen Mysterium verschlüsselt und verborgen nur noch
in Mythen und Märchen kursiere.
Dieses Geheimnis ist verwoben mit dem Schicksal eines alteingesessenen Famieliengeschlechtes,
welches in vielen Stammbäumen durch unzählige Länder der Erde verbreitet ist.
Die weiblichen Nachkommen dieses Stammhauses nannte man: Rosenjungfrauen….
deren Existenz wir heute nur noch aus alten Legenden oder Sagen oder Märchen wie:
Dornröschen,Aschenputtel oder Schneewitchen kennen.
DAMALS…….
war der Park umrandet von einem kleinen Flüßchen,verwilderten Büschen und Hecken
und einer teilweise verfallenen Mauer.
Innerhalb standen viele Rosenbüsche,welche nie zu blühen aufhörten
und jedes Mal,wenn in jenem erwähnten Familiengeschlechte ein Kind geboren wurde,sprang eine
neue Knospe aus den Blättern.
Jeder Knospe wurde eine Jungfrau zur Pflegerin bestellt,welche den Garten nicht verlassen durfte,
bis die Rose von DEMjenigen geholt wurde,durch dessen Geburt sie entsprossen war.
Eine solche Rose besaß die Kraft ihren Eigentümer zeitlebens jung und schön zu erhalten.
Nun versuchte natürlich jeder Jüngling im Laufe seines Lebens seine Rose zu holen…..
es kam aber für ihn sehr darauf an,daen rechten Weg zu finden und vor allem den vorherbestimmten Eingang…
denn der Eingänge gab es viele und oft verwunderliche……….
sei es durch eine dicht verwachsene Dornenhecke,eine schmale Pforte………
oder….ja…das Schicksal kennt oft viel mehr Möglichkeiten als wir uns vorstellen können.
Für jeden Rosenherren gab es einen vorherbestimmten Weg und oftmals mußten viele Hindernisse
und Ablenkungen überwunden werden überhaupt erst einmal den Garten zu finden.
Hatten sie diesen endlich erreicht,so fanden sie mitunter ihren Eingang nicht und deswegen machten
sich in späterer Zeit viele garnicht mehr auf die Suche.
Nun war es aber den Jungfrauen gestattet,wenn sie nicht von ihrem Herzensprinzen gefunden wurden
in bestimmten Zeitabständen den Garten zu verlassen und in die Welt hinaus zu ziehen,
um ihren Allerliebsten zu suchen…..fanden sie ihn aber nicht,so mußten sie wieder in den Garten zurück um sich nach vielen Jahren erneut auf die Suche begeben.
Aber wenige wagten den ersten Gang, fast keine den zweiten, denn die Rosenjungfrauen – obwohl sie
mutigen Herzens und reinen Geistes waren – scheuten die Welt und unter Hundert solcher Kühnen hat kaum eine
IHREN Rosenherrn gefunden.
Wenn aber das große Glück geschah und die füreinander Bestimmten einander trafen,dann entsprach
es der Familientradition jenes Stammgeschlechtes,daß der Rosenherr seiner Angebeteten ein Schloß baute,
in welchem sie eine große Hochzeit feierten und bis zum Ende ihrer Tage ihr Leben miteinander verbbachten.
Solch Liebenden war oft ein reicher Kindersegen beschehrt……und für jedes dieser Kinder entsprang
natürlich wieder eine Knospe im Rosengarten.
HEUTE
ist der Park,welcher sehr verwildert war,wieder kultiviert und von den vielen,vielen Rosenbüschen,die ihn einst ausgefüllt haben findet man heute nur noch zwei kleine Gärten.
sie blühen nicht mehr das ganze Jahr,so wie früher,aber wer genau schaut,der bemerkt,daß sie viel eher, als anderswo zu knospen beginnen und das bis fast in den Winter hinein.
Auf wen warten sie wohl heute?
Das Schlößchen war Jahrhunderte eine Oase für seine Bewohner…..zuletzt…..
als der Zahn der Zeit schon heftig an seinen Mauern genagt hat, hat es vielen Kindern bis in
das letzte Jahrhundert hinein, Schutz geboten und die Kinder haben es mit Leben erfüllt.
Jetzt erstrahlt es wieder in neuem Glanz,schöner denn je und beherbergt DICH gerade…
wenn du stille bist,kannst du vielleicht noch etwas von seinem alten Zauber erahnen…
dem Zauber der Liebe,der es einst gewidmet worden war.
und die Rosenjunfrauen?
eine Erinnerung an sie habe ich gefunden….in der kleinen Kapelle

an Szidonia

/Vielen Dank für das schrieiben von Helena Leitensdorfer

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